Hallo ich bin Schania 🙋♀️ Ich bin ganz neu hier und habe überhaupt keine Erfahrung mit Abnehmen und Diät
Aber ich war gestern beim Gyn und der hat mich gewogen und festgestellt, dass ich im letzten Jahr 21 kg zugenommen habe und dass ich an der Grenze zur 2. Stufe Adipositas sei und mich weiter untersuchen lassen soll. Der hat mir ganz schön Angst gemacht.
Jetzt weiß ich nicht weiter. Klar, ich war auch in den letzten Jahren nicht super dünn und habe natürlich auch bemerkt, dass ich ein paar Pfund oder auch ein paar mehr drauf gepackt habe. Und ich wollte ja auch schon ein bisschen aufpassen, aber die Höhe hat mich doch schockiert. Aber was soll ich jetzt machen? Zum Hausarzt? Und was sage ich dem?
Was meint ihr denn, wie viel muss ich wirklich abnehmen, um einigermaßen “gesund” zu sein? Nicht dünn, aber gesund, weil wir auch bald ein Baby haben möchten 🤗
Und wie lange dauert das und wie nimmt man am besten ab? Weniger essen oder mehr Salat oder was anderes oder gibt es Hilfsmittel wie Vitamine? Lese hier jetzt erstmal mit, freue mich aber auch über Tipps.
Waage gestern beim Gyn 109 kg, aber mit Kleidung gemessen. 167 cm groß. 🫣
ich denke es gibt nicht "DIE" Methode um abzunehmen. Welche für Dich die passende ist, musst Du für Dich selbst herausfinden. Allerdings sollte die Motivation -Deine Gesundheit- vordergründig sein und nicht wegen einem Kinderwunsch. Was Dir helfen kann, wäre eine Ernährungsberatung. Wenn Du bei Deiner Krankenkasse mal nachfragst können dir Dir bestimmt Anlaufstellen nennen, wo auch die Kostenübernahme zu klären ist. Was erstmal hilfreich sein kann um DIR selber einen ersten Eindruck Deiner Ernährungsgewohnheiten zu verschaffen, wäre das penible führen eines Ernährungstagebuches. Einfach nur um mal bildlich vor Augen zu haben was Du alles ist. An dem Warum und ggf. Alternativen kann man dann ja später drauf schauen.
Erste Anlaufstelle kann tatsächlich der Hausarzt sein. Lasse einen Bodycheck machen mit Blutuntersuchung, um evtl. Helferlein des Übergewichts auszumachen. Schilddrüsenprobleme können beispielsweise auch zu Gewichtszunahme führen. Was DU ihm sagen sollst?? Na das Gleiche was Du hier auch geschrieben hast: "Ich möchte abnehmen, aber ich weiß nicht wie ich es anstellen kann- welche Möglichkeiten ich habe".
Möglichkeiten gibt es viele. Ich persönlich bin Verfechter einer konsequenten Ernährungsumstellung, weil ich (persönlich) der Meinung bin das Shakes, Pülverchen und Co reine Geldmacherei sind( seitens der Vertreiber), auf dem Wissen über die Inkonsequenz der meisten Nutzer. Sicher kannst Du beginnen mit Mahlzeitenersatz in Form von Shakes aber wenn Du eine dauerhafte Gewichtsreduktion und ein lebenslanges Halten anstrebst wirst Du um eine Ernährungsumstellung nicht herum kommen. Wobei es manchmal echt kleine Schrauben sind, an denen es zu drehen gilt um erste Teilerfolge zu erzielen, welche dann die Motivation für weitere Schrauben sein können.
Dich hier einzulesen ist eine gute Idee um einen ersten Eindruck zu bekommen. Aber wenn Du die Möglichkeit hast ärztlich/therapeutisch in Deinem Vorhaben begleiten zu lassen, würde ich das auf jeden Fall in Anspruch nehmen. ( Für irgendwas müssen unsere Beiträge die wir ein Leben lang zahlen doch auch mal uns selbst zugute kommen?)
Super, dass du dich dem stellst und nicht einfach die Augen verschliesst, nachdem du das Erlebnis beim Arzt hattest Es ist Hut, dass dein Arzt dich darauf angesprochen hat, damit du die Chance hast, etwas zu ändern.
Fee sagt schon ganz richtig: Es gibt nicht den einen Weg, der für alle passt, sondern jede muss seinen finden. Viele bei uns haben Erfolg mit Kalorienzählen, andere machen intermittierendes Fasten, 16:8 usw.
Dein Kinderwunsch ist eine tolle Motivation, denn da geht Gesundheit automatisch damit einher. Man möchte ja dann später auch eine fitte Mama sein, die mit den Kleinen rumspringen, toben und rennen kann.
Ich persönlich bin ein Verfechter von Ernährungsumstellung plus Bewegung/Sport. Auch mit Übergewicht kann man Sport machen und das hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern macht einen auch fitter. Da kann man mit schwimmen, radfahren, spazieren oder ähnlichem moderaten Sachen beginnen. Ein Termin im Fitnessstudio ist für manche auch eine gute Option (aber dann muss man auch danach hingehen, damit es was bringt).
Den Grossteil für eine Abnahme macht aber zunächst schon das Essen aus, daher ist ein paar Tage lang ein Ernährungstagebuch zu führen auf jeden Fall mal ein wichtiger Schritt, um zu sehen, was man alles isst, wo die Fallen liegen usw.
Ich wünsche dir auf deinem Weg auf jeden Fall viel Erfolg und freue mich, wenn wir dich hier auch ein Stück begleiten dürfen und mit dir austauschen können.
Zitat von Gast im Beitrag #1 Aber ich war gestern beim Gyn und der hat mich gewogen und festgestellt, dass ich im letzten Jahr 21 kg zugenommen habe und dass ich an der Grenze zur 2. Stufe Adipositas sei
nein, du bist am ende von adipositas grad 2, und stehst sozusagen mit einem bein nahezu in adipositas grad 3 .. sorry - nichtsdestotrotz herzlich willkommen hier und alles gute und viel erfolg 🍀 eine ernährungsumstellung auf dauer für immer und ewig wäre auch mein rat für dich, LG 🌸
@Ivory da sieht man mal wieder wie wenig Ahnung manche Ärzte vom Thema Gewicht haben, nämlich gar keine.
@Schania der Arzttermin ist der erste Schritt, damit Dir geholfen werden kann. Sicher muss das meiste (Willen und Durchhaltevermögen) von Dir kommen, aber nimm jede Unterstützung an die Du bekommen kannst. Du könntest zB vorher schonmal damit beginnen Dein Essen aufzuschreiben. Das könntest DU dann schon zum Arzttermin mitnehmen- mal so als Idee.
Wenn Du 10 Beiträge geschrieben hast hast Du auch Zugriff auf die Tagebücher und könntest Dir dann selbst eins einrichten. So könntest DU Feedback von anderen Usern ( wenn Du das willst) bekommen oder Motivation, Ideen oder auch Tritte in den Allerwertesten bekommen um in der spur zu bleiben.
Nur Mut, Du musst Dich weder schämen noch Angst vor dem Dok haben. Du tust es letztendlich für Dich! Denk an Deine Ziele....
Danke, ihr seid alle sehr lieb. Ich fühle mich wohl hier. Ist gut, mal seine Gedanken zu teilen.
Vielleicht habe ich den Arzt ja auch falsch verstanden und er hat Adipositas 3 und nicht 2 gesagt. Er war schon sehr hart in seiner Ansprache Mega unangenehm. Auch, weil ich ja vor einem Jahr noch etwas leichter war. Ich habe das mal gegoogelt und das ist schon erschreckend. So Folgen und so. Habe ich aber zum Glück nicht. Ich fühle mich recht wohl. Beweglichkeit ist nicht mehr so, aber sonst alles gut. Ich will mich ja auch ein bisschen mehr bewegen jetzt. Mehr zu Fuß gehen oder mal spazieren und mal so Übungen für Beweglichkeit.
Verstehe aber noch nicht so ganz, was das mit dem Tagebuch bedeutet. Da schreibe ich auf, was ich esse. Okay. Und dann? Das ich oft zu viel esse, weiß ich ja. Aber woher weiß ich, wieviel richtig ist? Ich meine, Kalorien kann man doch nicht bei allem zählen oder? Wie macht man das?
Und noch ne Frage nach meinen ersten Recherchen: kann man auch verschiedene Diäten kombinieren? Zum Beispiel einen Tag Low-Fat und einen Tag Low-Carb? Und zieht ihr eure Diät oder Ernährungsumstellung auch am Wochenende durch? Was genau bedeutet denn Ernährungsumstellung? Darf ich dann manches nie mehr essen?
Ich bin so hilflos. Sorry. Ist mir auch peinlich. Aber ich habe da bisher einen großen Bogen drum gemacht. Ich dachte, bisschen pummelig okay, ich mag mich. Mein Freund mag mich. Esssn schmeckt. Aber dass ich so zunehme, dass das ungesund wird, wollte ich nicht.
Ich kann dir als Beispiel einfach mal sagen, wie es mir vor vielen Jahren gelungen ist, gut abzunehmen: ich hatte für mich ein paar einfache Regeln aufgestellt, die mir geholfen haben: - 2 l täglich trinken (Wasser und Tee, möglichst keine Süssgetränke oder Diät-Getränke mit Süssungsmitteln) - 5 Portionen Gemüse/Obst pro Tag (ist gesund, versorgt dich mit wichtigen Nährstoffen, hat weniger Kalorien als anderes und füllt den Magen) - jeden Tag bewusst Bewegung oder Sport, auch wenn es nur 10-20 min sind - auf ausreichend Eiweiss/Calcium achten - auf gesunde Öle achten (z.B. bei. Salat gutes Olivenöl, Leinöl usw.)
Da es mir leichter fällt, Gebote statt Verbote zu beachten, bin ich damit gut gefahren.
Mit der Zeit mochte ich auch einige Dinge gar nicht mehr, die sehr ungesund waren bzw. hatte sich das automatisch eingeschränkt.
Die Gesamtmenge vom Essen beschränkt sich darauf, was du brauchst. Der Bedarf eines jeden Körpers ist ja anders. Dafür gibt es Rechner, die dir das ausrechnen können. Da können dir vielleicht @eva1302 oder @Sugargypsy weiterhelfen.
Und natürlich kann man ganz viele Methoden kombinieren. Machen einige hier. Du musst einfach die Methode finden, die sich für dich im Alltag am besten umsetzen lässt.
Mir hilft es auch, Rezepte z.B. von den Ernährungsdocs zu kochen, die sind lecker und kalorienarm und immer mit guten Nährstoffen. Schau dir vielleicht auch mal eine Sendung von ihnen zum Thema Adipositas an, das könnte dir eine gute Hilfe als Einstieg sein. Hier ist eine gute Zusammenfassung von ihnen zum Thema Adipositas, mit Rezepten, grundsätzlichen Überlegungen zum Einstieg ins Abnehmen usw. Vielleicht hilft dir das? https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/G...positas152.html
Und übrigens: Es muss dir gar nicht peinlich sein. Wir sitzen hier alle im selben Boot und es gibt eine ganze Menge Leute, die alle dasselbe Problem haben (jede zweite Frau in Deutschland ist übergewichtig, du bist also nicht alleine ). Es ist nie zu spät, mit der Umstellung in ein gesünderes Leben anzufangen.
Zu Allererst einmal: Das Thema Gewicht ist ein sehr sensibles Thema. Und dementsprechend sensibel sollte auch ein Arzt damit gegenüber seinen Patienten umgehen. Damit meine ich jetzt nicht, die Betroffenen in Watte zu packen, sondern eher "der Ton macht die Musik". Es muss Dir absolut nicht peinlich sein! Die Gewichtszunahme kam schleichend und daher eher unbemerkt, oder ignorierbar. Von daher ist es doch ganz gut, das Du nun wachgerüttelt wurdest. Nimm es nicht als Kritik an Deiner Person, sondern als Weckruf und Motivation etwas zu ändern.
Ob das Kombinieren verschiedener Methoden sinnvoll ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber ich kann mir vorstellen, das es leichter ist (grade zum Einstieg) sich auf eine Methode zu fokussieren und sich damit gezielt auseinander zu setzen. Egal für welche Methode Du Dich entscheidest, es bringt immer eine Veränderung des bisher gewohnten Essverhaltens mit sich. Vielleicht kann Dir bei der Entscheidung helfen wenn Du Dir selbst ein paar Fragen beantwortest: - Was ist Deine Motivation um Abzunehmen? - Was ist Dein Ziel? - Was möchtest Du verändern? - Wer kann Dich in Deinem Vorhaben unterstützen? Ich nehme jetzt mal als Bsp eine Ernährungsumstellung: Hier kann man sich verschiedenste Ziele stecken: - kleinere Portionen,- weniger zusätzlicher Zucker /süße Getränke,- langsamer Essen,- die Liste ist nahezu beliebig erweiterbar. Du musst Deine "Endgegner" kennen und Dir Strategien zurechtlegen die auch funktionieren (auf Dauer). Und da kommt Dein Tagebuch zum Zuge. Wenn Du Deine Gedanken/ Gefühle, Mahlzeiten, Alltag etc aufschreibst kannst Du selber rückblickend Schlüsse daraus ziehen, wo die (Schweine)hunde begraben liegen und Strategien entwickeln etwas zu verändern-. Denn eine Ernährungsumstellung ist ein lebenslanger Prozess, da es darum geht jahrelang antrainierte Gewohnheiten zum Positiven zu verändern. Es geht nicht darum sich mit Verboten zu kasteien um schnelle Erfolge zu erzielen, sondern darum, schlechte GEwohnheiten zu erkennen und gesündere Alternativen zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen! ( Man nimmt auch nicht von heute auf morgen stark zu oder verliert sich in schlechten Angewohnheiten)
Bsp: meine Stieftochter hat sich angewöhnt, nach jedem Mittagessen was Süßes nach zu schieben. Braucht es das? Eigentlich nein. BRAUCHT SIE das? Ja! Und warum?? Weil diese Gewohnheit so fest verankert ist, das der Körper danach verlangt. KÖNNTE sie das ändern? Ja wenn sie sich diese Gewohnheit bewusst macht und sie verändern WILL und es auch AKTIV versuchten würde.. Verstehst Du was ich meine?
Das Tagebuch kannst Du erst nach 10 Beiträgen (und Freischaltung im entsprechenden Bereich) eröffnen, aber auch da gilt: Dranbleiben lohnt sich. Bis dahin kannst Dich schonmal bissel einlesen und orientieren und uns kennen lernen. Und Fragen stellen, und, und, und ..
ich war zu Beginn in einer ganz ähnlichen Lage und litt Adipositas Grad 2. Heute beträgt mein BMI 30,0 - gerade gemessen. 😅 Noch 200g fehlen, um die Adipositas hinter mir zu lassen. Ich habe im Februar meine Ernährung umgestellt. Weg von Weißmehl und Zucker, mehr Gemüse, mehr Salat, generell weniger Kohlenhydrate, sparsamer mit Salz.
Körperlich fühle ich mich jetzt fit und bin es auch. Ich kann Sport machen, mein Blutdruck ist optimal, ...
Mein Gewicht ist noch immer vergleichsweise hoch, aber meine Werte sind super. Tatsächlich war der Gewichtsverlust auch gar nicht mein primäres Ziel zu Beginn, er war zunächst eher eine zufällige Begleiterscheinung meiner Entscheidung meine Ernährung umzukrempeln.
Ich finde die Lektüre der Tagebücher und die Erfahrungen der anderen hier sehr interessant und oft enthalten sie wertvolle Impulse.
Also herzlich willkommen und ganz viel Kraft für den Start in ein neues Kapitel!
Danke, danke. Ich kann mir aktuell noch nicht vorstellen, auf so viel zu verzichten, aber ich gehe nächste Woche zum Arzt und bis dahin beschäftige ich mich mal mit den verschiedenen Ideen und schreibe mal auf, was ich so esse. Ich glaube, so ein paar Wochen Diät um schnell aus dem mega ungesunden Bereich rauszukommen und dann ein bisschen mehr aufpassen, dass es nicht wieder mehr wird, könnte das richtige für mich sein. Auch wenn es mir vor Diät-Wochen jetzt schon graut. Mehr trinken, mehr Grünzeug kann ich ja schon mal starten. Und ich nehme mir vor, nicht mehr ganz so viel zu essen. Ich liebe Essen und höre dann auch nicht unbedingt auf, wenn der Magen schon schmerzt. Natürlich nicht immer, aber wenn es schmeckt… und vielleicht ist das ja auch der Grund, warum ich im letzten Jahr so zugenommen habe.
@Schania Ich hab versucht den "Verzicht" anders zu framen. Nämlich eigentlich als Gewinn für mich. Als etwas Gutes, das ich mir gönne.
Und ich habe genau analysiert, was Essen für mich bedeutet. In meinem Fall hat es eine innere Leere gefüllt - die habe ich unter die Lupe genommen und mir schließlich neue Inhalte erschlossen. Neue Hobbies, Sport, einfach wieder etwas für mich, das nicht essen ist.
Und ich liebe Essen und kochen noch immer. Das eine schließt das andere nicht aus - im Gegenteil. Es gibt so geniale, gesunde, super leckere Gerichte. Das macht richtig Spaß sich damit auseinanderzusetzen.
Danke. Kochen ist so gar nicht meins 😂🫣 Ich esse in der Kantine, mein Freund kocht oder es ist auch mal ein Fertigprodukt oder was vom Imbiss. Aber das lasse ich dann lieber mal weg.