Nach der Diagnose Diabetis war ich erstmal einige Tage im Schockzustand und einigermaßen verzweifelt, da ich ja bereits schon einige Krankheiten mit mir rumschleppe, die eine Medikamenteneinnahme erfordern. Durch Gespräche mit Diabetis-Betroffenen und Informationen durch Youtube-Videos weiß ich nun, daß man mit einer gezielten Ernährungsumstellung den Diabetis wieder in den Griff bekommen kann. Nächste Woche habe ich einen Ernährungsberatungstermin und werde da das Thema Diabetis ansprechen und schauen, was mir die Beraterin dazu rät. Ich melde mich also nächste Woche hier noch mal, um in die Tiefe zu gehen. Falls es hier aber Diabetiker gibt, die schon vorab Auskunft geben können, wäre ich sehr dankbar dafür.
Bin kein Diabetiker, habe aber eine Kollegin, die das war. Sie hat unter ärztlicher Aufsicht sehr viel abgenommen und mit fett- und zuckerarmer Ernährung inzwischen ihren Diabetes total im Griff, gänzlich ohne Medikamente. Sie ist aber auch sehr konsequent, grade was Süßigkeiten betrifft.
Aber: sie meint, ihre Lebensqualität hat sehr zugenommen mit ihrer Abnahme, so dass ihr diese Einschränkungen gering erscheinen.
Ich war ja am Donnerstag, den 12.12.19 wieder bei meiner Ernährungsberaterin, wo sie mir viele Tipps zu künftigen Ernährungsweise im Hinblick auf die Senkung des Langzeitblutzucker-Wertes gegeben hat. Demnach soll ich nur noch morgens Kohlenhydrate essen und darf tagsüber eine Kleinigkeit naschen, sollte diese Nascherei aber möglichst gleich nach dem Mittagsessen - quasi als Nachtisch - zu mir nehmen. Auffällig ist, daß das Metformin, was ich wegen des Diabetes nun einnehmen muss, offenbar den Appetit dämpft - zumindest empfinde ich das so. Insofern geht das Gewicht weiter runter, was mich sehr freut.
Meine Tochter hat seit 2015 Diabetes Typ 1. Mit 13 Jahren und nun ist Lara 18. Sie ernährt sich seit 2 Jahren Vegan. Kocht auch alles selber für sich. Ihr Blutbild ist immer top ok.
Klar ist der Blutzucker mal hoch, mal niedriger. Aber bei Teenagern/ Jungen Erwachsenen eh normal.