In einer 12-monatigen Studie haben Wissenschaftler im vergangenen Jahr herausgefunden, dass low carb und low fat als Ernährungsweise exakt gleich gut funktionieren. Es gibt keine physioloischen Gründe, wieso das eine beim einen besser funktioniert und das andere nicht. Bei 609 zufällig ausgewählten übergewichtigen Erwachsenen wurden innerhalb von 12 Monaten die selben Auswirkungen auf das Gewicht festgestellt, wobei die die Low Fat-Gruppe im Durchschnitt 5,3kg abnahm, die Low Carb-Gruppe 6kg. Der Stoffwechsel, insbesondere der Genotyp und der Diät-Insulin-Zusammenhang hatte keinen signifikanten Einfluss. Was bei wem also besser funktioniert, liegt nach Aussage der Forscher daher am Glauben daran und an den persönlichen Vorlieben, also daran, was man selbst lieber mag und mit dem man besser klarkommt. Eine generelle Aussage, ob LC oder LF "besser" ist, kann man also nicht treffen.
Zitat von Reinga im Beitrag #2Sicher kommt es darauf an, ob man "gute" oder "schlechte" Carbs isst, und ob gutem oder schlechte Fette, zumindest hinsichtlich der Gesundheit.
Das wurde nicht untersucht. Die Studie zielte darauf ab, den Mythos zu widerlegen, es wäre praktisch genetisch vorbestimmt, womit man besser abnimmt. Was wir aber heute morgen schon erörtert haben ist, dass man natürlich nur mit dem abnehmen kann, was einem besser liegt. Ich könnte generell mit beidem nicht abnehmen, da ich weder ein Freund von KH noch von Fett bin und gerne mal unter 10% Fett am Tag bleibe. Aber das ist ja auch keine neue Erkenntnis. Ich fand es nur interessant, dass es wohl tatsächlich nicht genetisch bestimmt ist, sondern eine Frage der persönlichen Präferenz.
Das war mich auch ohne Studie klar. Aber schön, dass es jetzt auch belegt ist.
LC wär nix für mich, ich hätte ständig das Gefühl des Verzichts. Zudem schlägt mir zu viel Eiweiß auf die Gelenke. Direkt LF hab ich nicht gemacht, aber doch auf eher fettarm geachtet.
Nichts, was nicht ins Leben integrierbar ist, wird auf lange Sicht funktionieren. Und beim Abnehmen kommt es einfach aufs Defizit an, egal, wie das erreicht wird.
@eva1302 - das ist interessant mit den Gelenken, davon habe ich noch nie gehört und da ich aktuell Probleme mit Schmerzen in den Gelenken habe, werde ich da gerade einmal hellhörig.
Wie äußert es sich bei dir mit den Gelenken bei zu viel Protein?
@eva1302 - das ist interessant mit den Gelenken, davon habe ich noch nie gehört und da ich aktuell Probleme mit Schmerzen in den Gelenken habe, werde ich da gerade einmal hellhörig.
Wie äußert es sich bei dir mit den Gelenken bei zu viel Protein?
Ich habe eine Neigung zur Arthrose in den Händen und Fingergelenken. Das ist mal mehr, mal weniger schlimm. Schlecht sind für mich Kälte, sehr fettes und/oder süßes Essen und eben auch zu viel Eiweiß. Ich meine, das hängt mit der einhergehenden Übersäuerung zusammen.
Am besten geht es mir, wenn ich "gesund" und ausgewogen esse, was für mich bedeutet: relativ fett- und zuckerarm, viel Gemüse und Eiweiß im Bereich von 1-1,25 g pro kg Körpergewicht, mehr nicht.
Oh, das ist nicht gut, aber wenn du weißt, wie du es in den Griff bekommst, dann kannst du einlenken.
Ich habe es eher nachts, Schmerzen in den Hüften und Kniegelenken, nur, wenn ich auf der Seite liege. Tagsüber ist es gut, da erholen sich die Gelenke.
Ich habe mir gedacht, einfach mal eine reine Gemüse-Woche zu machen, ohne Fleisch- und Milchprodukte.